AiD Archäologie in Deutschland stellt in seinem März/April-Heft Karl den Großen in den Fokus. Und selbstverständlich geht das nicht ohne einen Beitrag aus Aachen. So hat auch Stadtärchäologe Andreas Schaub einen Artikel zu diesem Heft beigetragen.
Schaub berichtet von wichtigen Erkenntnissen zur Aachener Stadtgeschichte, darunter dem Baubeginn der Marienkirche (dem heutigen Aachener Dom) erst 25 Jahre nach dem Beginn der Regentschaft Karls. Tatsächlich soll die Marienkirche in der bemerkenswerten Bauzeit von fünf Jahren entstanden sein. Zu dieser Berechnung trug auch der Nachweis eines Erdbebens im Jahr 803 bei, das die Fundamente der Kirche kurz nach Fertigstellung des Baus erschüttert hatte.
Neuere Funde belegen zudem, dass die Karolinger unter Pippin und seinem Sohn Karl in Aachen nicht auf eine verlassene Ruinenstadt getroffen sein können, wie bisher angenommen wurde. Vielmehr hatte sich das römische Aquae Granni bis in das 8. Jahrhundert zumindest in bescheidenen Maßen erhalten.
Näheres zum Heft auf der Internetseite von AiD:
www.aid-magazin.de (Heft 2, 2010)

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