In seiner Sitzung am 3. März 2010 beschloss der Hauptausschuss der Stadt Aachen aufgrund der reduzierten Förderung seitens des Landes NRW und aufgrund der Haushaltssituation eine Anpassung in der Konzeption der Route Charlemagne.
St. Paul wird als Station Religion nicht weiterverfolgt werden, ebenso wenig der Euregiopark, der Planungen zur Erweiterung des Gymnasiums St. Leonhard weichen muss. Stattdessen soll die geplante Archäologische Vitrine im Elisengarten als neuer Baustein in die Route aufgenommen und mit Städtebaufördermitteln unterstützt werden. Der Entwurf der kadawittfeldarchitekten war 2009 nach einstimmigem Beschluss der Jury aus einem Wettbewerb hervorgegangen. Die Realisierung der 60 qm großen Baufläche wird rund 790.000 Euro kosten (s.a. aachen.de/elisengarten).
Darüber hinaus beauftragte der Hauptausschuss die Verwaltung zu prüfen, ob für das Grashaus als Station Europa europäische Fördermittel eingeworben werden können. Zusätzliche Mittel würden ermöglichen, die bislang für das Grashaus vorgesehenen Mittel in die Station Wirtschaft in Haus Löwenstein einzubringen, deren Realisierung ansonsten zur Disposition gestellt werden müsste.
Eine reduzierte Version der Achse der Wissenschaft soll ab 2014 umgesetzt werden. Erhalten bleiben der Science Strip - ein Bodenband mit Beschriftung - , die Science Stacks als Terminalsäulen mit LED-Screens und der Science Guide, ein Pylon vor dem SuperC. (s.a. Ursprüngliches Konzept Achse der Wissenschaft, PDF, 12 MB)
Mehr dazu im Ratsinformationssystem der Stadt Aachen:
ratsinfo.aachen.de/bi
Internationales Zeitungsmuseum
Pontstraße 13, 52062 Aachen
Telefon: + 49 (0)241 432 4910
Fax: + 49 (0)241 4 90 65 6
Mail: izm@mail.aachen.de
geöffnet:
Di-So 10-18 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 5 € / erm. 3 €, Familienkarte 10 €
Öffentliche Führung jeweils sonntags um 14 Uhr

+++ Wenn im Jahr 2013 die Um- und Neubauten der rund zehn Stationen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten abgeschlossen sein werden, hat man mindestens 35 Millionen Euro dafür ausgegeben. Für einen, wie es aussieht, allerdings wirklich glänzend aufbereiteten Parcours, der aus einem modernen Informationszentrum, mehreren eigens erarbeiteten Dauerausstellungen und vor allem der strukturellen Einbeziehung bedeutender historischer Schauplätze und Bauwerke wie des «Grashauses» oder des «Hauses Löwenstein» besteht. Und der vor allem dem uneingeweihten Besucher das karolingische Aachen sichtbar und die historischen Tiefendimensionen der Herrschaftszeit Karls des Grossen überschaubar macht. Man wird sich, den technisch innovativen Audio-Führer «Aixplorer» als alleswissenden, selbständig navigierenden Cicerone am Ohr, gleichsam wie ein Zeitreisender durch die Kaiserstadt bewegen können. +++
[Manfred Schwarz im Magazin Reisen-Freizeit]
mehr