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Karl der Große (748-814; frz./engl. Charlemagne) zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Herrschern. Seit seinem Herrschaftsantritt 768 bis zu seinem Tod 814 gelang es ihm, ein geeintes karolingisches Reich aufzubauen, das mithilfe einer ausgreifenden, heute auch umstrittenen Expansionspolitik errichtet wurde und von der Nordsee bis nach Mittelitalien, von den Pyrenäen bis an die Elbe reichte.
Bereits die Zeitgenossen haben Karl den Großen als "Vater Europas" und als großen Kaiser gepriesen, und bis in unsere Zeit hat die Bewunderung für seine Person und seine Leistungen angehalten, denkt man allein an den Aachener Karlspreis, der die Bedeutung des großen "Europäers" Karl jährlich erneut in Erinnerung ruft. Seine Persönlichkeit und die vielfältige europäische Erinnerungsgeschichte an Karl den Großen machen ihn zu einer Schlüsselfigur der europäischen Entwicklung.
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